
Stärkung des Adipositaszentrums mit neuer Co-Leitung
Adipositas ist eine chronische Erkrankung mit weitreichenden gesundheitlichen Folgen und stellt eine zunehmende Herausforderung für die Gesundheitsversorgung dar. Im Adipositaszentrum des Spitals Lachen werden Patientinnen und Patienten ganzheitlich und langfristig begleitet – von der medizinischen und ernährungsmedizinischen Betreuung über Bewegungs- und Therapieangebote bis hin zu medikamentösen und chirurgischen Behandlungsoptionen. Ziel ist eine nachhaltige Gewichtsreduktion, die Reduktion von Gesundheitsrisiken sowie die wirksame Behandlung von Folgeerkrankungen.
SMOB-anerkanntes Referenzzentrum
Die bariatrische Chirurgie ist dabei ein wichtiger Bestandteil der Therapie, jedoch stets eingebettet in ein strukturiertes, interdisziplinäres Gesamtkonzept. Als SMOB anerkanntes Zentrum mit langjähriger Expertise führt das Spital Lachen operative Behandlungen nach anerkannten Qualitäts- und Sicherheitsstandards durch.
Neue Co-Leitung
Im Zuge der Nachfolge von Prof. Dr. med. Thomas Frick, der das Referenzzentrum über viele Jahre geprägt hat und sich verdient in den Ruhestand verabschiedet, wird das Zentrum gezielt weiterentwickelt. Dipl. Arzt Stefan Bäuml ist seit über zehn Jahren am Spital Lachen tätig und hat das Adipositaszentrum in den vergangenen Jahren eng mit Prof. Frick mitgeführt. Dr. med. Fabian Deichsel bringt zusätzlich seine langjährige Erfahrung aus einem grossen Referenzzentrum ein. Gemeinsam verfügt die neue Co Leitung somit über eine kumulative bariatrische Erfahrung von rund 25 Jahren. Dr. med. Deichsel wird mittelfristig mit einem Pensum von 40 % am Spital Lachen tätig sein und bleibt in einem Teilpensum am AMEOS Spital Einsiedeln als Leitender Arzt tätig.
Wichtiger Bestandteil der regionalen Gesundheitsversorgung
«Adipositas erfordert eine strukturierte, interdisziplinäre und langfristige Betreuung. Mit der Co-Leitung stellen wir sicher, dass Erfahrung, Kontinuität und neue Impulse optimal zusammenwirken, zum Besten für unsere Patientinnen und Patienten», sagt PD Dr. med. Michael Kremer, Chefarzt Chirurgie am Spital Lachen. «Unser Adipositaszentrum ist ein zentraler Bestandteil der regionalen Gesundheitsversorgung und wird diesen Auftrag weiterhin in enger fachlicher Abstimmung innerhalb der Region wahrnehmen», so Kremer weiter.
Innovative Lösung
«Der fachliche Austausch über die Standorte hinweg trägt zu einer zukunftsgerichteten und
patientenorientierten Versorgung bei und zeigt, dass Spitäler in der Lage sind, innovative Lösungen eigenständig weiterzuentwickeln», ergänzt Heidi Zbinden, CEO Spital Lachen.
Unser Spital
Das Spital Lachen ist ein modernes Gesundheitszentrum am oberen Zürichsee und versorgt jährlich über 47'000 Patientinnen und Patienten ambulant und stationär. Als öffentliches Spital mit rund 850 Mitarbeitenden bietet es ein umfassendes medizinisches Leistungsspektrum auf hohem fachlichen Niveau – von der Grundversorgung bis zu spezialisierten Behandlungen, unter anderem in den Bereichen Innere Medizin, Chirurgie, Frauenklinik, Anästhesie, Notfallmedizin und Radiologie. Mit über 500 Geburten pro Jahr zählt die Frauenklinik zu den bedeutendsten Geburtskliniken der Region. Die enge Zusammenarbeit mit Hausärztinnen und Hausärzten sowie Partnerinstitutionen, der Fokus auf Interdisziplinarität und eine persönliche, empathische Betreuung zeichnen das Spital Lachen ebenso aus wie die konsequente Ausrichtung auf Qualität, Nachhaltigkeit und Weiterentwicklung.


