Magnetresonanz­tomographie

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Hochauflösende Bilder – ganz ohne Röntgenstrahlen: Die Magnetresonanz­tomographie – kurz MRT oder MRI – ist ein bildgebendes Verfahren, das ohne Röntgen­strahlen auskommt. Stattdessen nutzt die MRT starke Magnetfelder und Radiowellen, um hochpräzise Schnittbilder des Körpers zu erzeugen. Das Verfahren ist besonders schonend und ermöglicht eine detailgenaue Darstellung von Weichteilen wie Gehirn, Rückenmark, inneren Organen, Muskeln, Gelenken und Gefässen. Am Spital Lachen steht dafür ein modernes Hochfeld-MRT zur Verfügung – für verlässliche Diagnosen auf dem neuesten Stand der Technik.

Unser Leistungsangebot

Unser MRI-System liefert gestochen scharfe Bilder bei maximalem Patientenkomfort. Es ist vielseitig einsetzbar und zentraler Bestandteil der modernen Diagnostik.

Unser Angebot auf einen Blick:

  • MRI-Untersuchungen von Gehirn, Wirbelsäule, Gelenken, Muskeln und Organen
  • MRI der Gefässe (MR-Angiographie) zur Beurteilung von Durchblutungsstörungen
  • Herz-MRI zur Analyse der Herzfunktion und Gewebebeschaffenheit
  • Abklärung neurologischer Erkrankungen (z. B. Schlaganfall, Multiple Sklerose)
  • Diagnostik bei orthopädischen und rheumatologischen Beschwerden
  • MRI der weiblichen Brust (MR-Mammographie) als Ergänzung zur Mammographie
  • MRI in der Tumor- und Verlaufskontrolle
  • Untersuchung von Beckenorganen (z. B. Endometriose, Prostata, Blase)

Unser Team

Dr. med. Iris Blume

Leitende Ärztin Institut Radiologie

Gut zu wissen

Keine Strahlenbelastung

Das MRI arbeitet mit einem starken Magnetfeld und Radiowellen – ganz ohne ionisierende Strahlung. Es ist damit besonders schonend und eignet sich auch für wiederholte Verlaufskontrollen.

Dauer der Untersuchung

Ein MRI dauert je nach Fragestellung zwischen 20 und 45 Minuten. Während der Aufnahme ist es wichtig, ruhig zu liegen. Unser Team sorgt für eine angenehme Atmosphäre und steht in ständigem Kontakt mit Ihnen.

Kontrastmittel

In manchen Fällen wird ein gadoliniumhaltiges Kontrastmittel verwendet, um Strukturen besser darzustellen. Es wird gut vertragen und bei Bedarf individuell abgestimmt.

Geräusch und Platzgefühl

Das MRI erzeugt während der Aufnahme Klopfgeräusche. Sie erhalten Gehörschutz oder Kopfhörer. Bei Platzangst kann das Team unterstützend begleiten – auf Wunsch auch mit Beruhigungsmitteln.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Die MRI-Diagnostik ist eng in die klinischen Bereiche des Spitals Lachen integriert – insbesondere in die Neurologie, Orthopädie, Onkologie und Gefässmedizin.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen MRI und CT?

Das MRI arbeitet ohne Röntgenstrahlen und eignet sich besonders für Weichteile, Gehirn, Rückenmark und Gelenke. Das CT liefert hingegen sehr schnelle und detailreiche Bilder von Knochen und inneren Organen.

Kann ich mit Implantaten ins MRI?

Viele Implantate (z. B. künstliche Gelenke, Herzklappen, Schrauben) sind MRI-tauglich. Bei Herzschrittmachern, Cochlea-Implantaten oder metallischen Fremdkörpern prüfen wir die MRI-Fähigkeit im Voraus genau.

Darf ich vor der Untersuchung essen oder trinken?

In den meisten Fällen ja. Nur bei speziellen Untersuchungen oder Kontrastmittelgabe kann eine Nüchternzeit erforderlich sein – Sie werden vorher informiert.

Ist ein MRI laut oder unangenehm?

Das Gerät ist hörbar, aber harmlos. Dank Kopfhörern oder Musik wird die Untersuchung angenehmer. Unser Team erklärt Ihnen jeden Schritt und begleitet Sie durch die Aufnahme.

Wann erhalte ich die Resultate?

Der Befund wird direkt nach der Untersuchung durch unsere Fachärztinnen und Fachärzte erstellt und an die überweisende Ärztin oder den Arzt weitergeleitet.

Kontakt

Sekretariat Radiologie

Tel. +41 55 451 35 00

radiologie@spital-lachen.ch

Anmeldung

Montag bis Freitag

08:00 – 17:00 Uhr

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