Interventionelle Radiologie

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Präzise Eingriffe – schonend, gezielt und effektiv: Die interventionelle Radiologie verbindet modernste Bildgebung mit gezielten, schonenden Behandlungsmethoden. Unter Ultraschall-, CT- oder Durchleuchtungskontrolle werden Eingriffe millimetergenau durchgeführt – meist ohne Operation und mit kurzer Erholungszeit. Am Spital Lachen ist die interventionelle Radiologie ein wichtiger Bestandteil der modernen Patientenversorgung und eng in die interdisziplinären Zentren des Hauses eingebunden.

Unser Leistungsangebot

Wir bieten ein breites Spektrum an minimalinvasiven Eingriffen, die unter bildgebender Kontrolle sicher und präzise durchgeführt werden. Viele dieser Verfahren ersetzen heute chirurgische Eingriffe oder ergänzen sie wirkungsvoll.

Unser Angebot auf einen Blick:

  • Gefässinterventionen (z. B. Aufweitung von Engstellen, Stentimplantationen)
  • Angiographien und PTA (Perkutane transluminale Angioplastie)
  • Embolisationen bei Blutungen, Tumoren oder Gefässfehlbildungen
  • CT- oder ultraschallgesteuerte Punktionen und Drainagen
  • Schmerztherapien an Wirbelsäule und Gelenken unter Bildkontrolle
  • Biopsien von Organen oder Gewebe zur diagnostischen Abklärung
  • Minimalinvasive Tumortherapien (z. B. Radiofrequenzablation, Mikrowellenablation)
  • Port- und Katheteranlagen für Chemotherapie oder Dialyse
  • Interdisziplinäre Planung und Nachsorge gemeinsam mit Chirurgie, Onkologie, Angiologie und Nephrologie

Unser Team

Dr. med. Enrique Alejandre Lafont

Dr. med. Enrique Alejandre Lafont

Facharzt FMH Institut Radiologie

PD Dr. med. Gilbert Puippe

Facharzt FMH Institut Radiologie

Gut zu wissen

Schonend und effektiv

Interventionelle Verfahren erfolgen meist unter lokaler Betäubung oder leichter Sedation. Das Gewebe wird nur minimal belastet, Komplikationen treten selten auf, und die Erholungszeit ist deutlich kürzer als nach einer Operation.

Bildgestützte Präzision

Mithilfe modernster CT-, Ultraschall- und Röntgentechnik können die Eingriffe exakt geplant und überwacht werden – für höchste Sicherheit und Präzision.

Ambulant oder stationär

Viele Eingriffe sind ambulant möglich. Bei komplexeren Verfahren oder besonderen Risikofaktoren erfolgt die Behandlung stationär – in enger Abstimmung mit dem betreuenden Fachteam.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Gefässzentrum. So profitieren Patientinnen und Patienten von einer umfassenden, abgestimmten Behandlung.

Häufige Fragen

Was ist der Vorteil einer interventionellen Behandlung?

Viele Erkrankungen lassen sich heute gezielt und schonend behandeln – ohne Operation, mit geringerem Risiko und kürzerer Genesungszeit.

Ist eine Narkose notwendig?

Die meisten Eingriffe erfolgen unter lokaler Betäubung oder leichter Sedation. Eine Vollnarkose ist nur in Ausnahmefällen nötig.

Wie läuft ein Eingriff ab?

Nach einer kurzen Vorbereitung wird die Haut desinfiziert und örtlich betäubt. Unter Bildkontrolle wird das betroffene Areal gezielt punktiert oder behandelt. Nach dem Eingriff bleiben Sie noch für eine Beobachtungszeit bei uns.

Wie lange dauert die Erholung?

In der Regel können Patientinnen und Patienten nach kurzer Zeit wieder nach Hause gehen. Bei komplexeren Eingriffen oder stationären Behandlungen dauert der Aufenthalt meist ein bis zwei Tage.

Wer beurteilt, ob eine interventionelle Behandlung infrage kommt?

Die Entscheidung wird interdisziplinär getroffen – im Austausch zwischen Radiologie, Chirurgie und dem behandelnden Facharzt oder der Fachärztin.

Kontakt

Sekretariat Radiologie

Tel. +41 55 451 35 00

radiologie@spital-lachen.ch

Anmeldung

Montag bis Freitag

08:00 – 17:00 Uhr

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