Endokrinologie & Diabetologie

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Die Endokrinologie und Diabetologie beschäftigt sich mit Erkrankungen der hormonbildenden Drüsen und dem Stoffwechsel. Wir sind spezialisiert auf Abklärung und Behandlung eines breiten Spektrums endokrinologischer Erkrankungen. Gemeinsam mit unserem Diabetes- und Ernährungsberatungsteam betreuen wir Patientinnen und Patienten mit Diabetes umfassend und bieten moderne, individuell angepasste Therapien sowie technologische Unterstützung an. Wir arbeiten eng mit zuweisenden Hausärzten und anderen Fachbereichen zusammen, um eine umfassende Versorgung unserer Patientinnen und Patienten sicherzustellen.

Unser Leistungsangebot

Wir bieten moderne Diagnostik, individuell abgestimmte Therapien und interdisziplinäre Betreuung für hormonelle, metabolische und diabetologische Erkrankungen.Unser Angebot auf einen Blick:

Diabetes mellitus

  • Abklärung und Behandlung von Diabetes Typ 1 und Typ 2
  • Betreuung bei Schwangerschaftsdiabetes
  • Diagnostik besonderer Diabetesformen
  • Ernährungs- und Diabetesberatung
  • Medikamentöse Therapie (orale Antidiabetika, GLP-1-Agonisten, Insulin)
  • Insulinpumpentherapie
  • Kontinuierliche Glukosemessung (mit Glukose-Sensoren)
  • Stationäre Blutzuckereinstellung bei komplexen Situationen
  • Abklärung von Hypoglykämien

Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenerkrankungen

  • Ultraschall von Schilddrüse und Nebenschilddrüsen
  • Abklärung und Therapie von Unter- und Überfunktionen
  • Feinnadelpunktionen bei Schilddrüsenknoten
  • Abklärung und Behandlung von Nebenschilddrüsenfunktionsstörungen

Erkrankungen der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse)

  • Abklärung und Therapie hormoneller Unter- oder Überfunktionen
  • Diagnostik bei Raumforderungen (z. B. Hypophysenadenome- und zysten)
  • MRI Sella / Hypophyse in Zusammenarbeit mit der Radiologie

Nebennierenerkrankungen

  • Abklärung und Behandlung von Über- und Unterfunktionen
  • Diagnostik bei Raumforderungen (Nebenniereninzidentalomen)
  • Abklärung des adrenogenitalen Syndroms

Calcium- und Knochenstoffwechsel

  • Osteodensitometrie (DEXA) zur Diagnostik und Verlaufskontrolle
  • Abklärung sekundärer Ursachen von Osteoporose
  • Diagnostik bei Hyper- und Hypokalzämie

Hormonelle Ursachen von Bluthochdruck

  • Abklärung im Rahmen der interdisziplinären Hypertoniesprechstunde
  • Abklärung bei Verdacht auf Phäochromozytom
  • Diagnostik bei primärem Hyperaldosteronismus
  • Abklärung von Hyperkortisolismus (Cushing)
  • Diagnostik bei Akromegalie

Fettstoffwechselstörungen

  • Abklärung und Therapie familiärer Hypercholesterinämie
  • Behandlung gemischter Dyslipidämien
  • Therapie bei Hypertriglyzeridämie

Weitere endokrinologische Abklärungen

  • Hormonelle Ursachen von krankhaftem Übergewicht
  • Abklärung von Hypogonadismus, PCOS, Hirsutismus
  • Diagnostik angeborener Stoffwechselerkrankungen

Endokrine Funktionstests

  • Synacthentest (ACTH-Test)
  • Dexamethason-Suppressionstest
  • Oraler Glukosetoleranztest (oGTT)
  • Mahlzeitentest
  • Durstversuch
  • Kochsalz-Belastungstest

Unser Team

 Regina  Streuli

Regina Streuli

Leitende Ärztin Endokrinologie & Diabetologie
Dr. med. Susanne Hess

Dr. med. Susanne Hess

Oberärztin Diabetologie & Endokrinologie

Gut zu wissen

Was ist Diabetes?

Der Diabetes mellitus, bekannt als Zuckerkrankheit, ist eine chronische Stoffwechsel-Erkrankung, die zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel führt. Dabei spielt das Hormon Insulin, welches in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird und für die Regulierung des Blutzuckerspiegels zuständig ist, eine wichtige Rolle.

Mit Hilfe von Insulin kann Zucker in die Zellen gelangen und als Energie genutzt werden. Chronisch erhöhte Blutzuckerspiegel führen zu Langzeitschäden an den Blutgefässen, insbesondere in den Augen, Nieren, Nerven und im Herzen. Für die Diabetes­therapie stehen verschiedene Medikamente in Tablettenform oder zum Spritzen zur Verfügung. Welche Therapie bei welchem Patienten die richtige ist, ist sehr individuell und von verschie­denen Faktoren abhängig.

Eine gute Blutzucker-Einstellung hilft Langzeitschäden zu verhindern und ermöglicht, auch mit Diabetes ein gutes Leben zu führen.

Frühe Abklärung und Therapie lohnt sich

Bei frühzeitiger Diagnose kann mittels einer individuellen Therapie und Begleitung eine gute Blutzuckereinstellung erreicht werden und somit Langzeitschäden verhindert werden.

Moderne Diabetestherapie

Eine moderne Diabetestherapie wird individuell angepasst an den Diabetestyp, das Alter und weitere ggf. vorhandene Erkrankungen sowie die entsprechende medikamentöse Behandlung. Zur Vereinfachung des Diabetesmanagements, insbesondere bei Insulintherapie, kann die Blutzuckermessung mit Glukosesensoren erfolgen. Regelmäßiges Stechen zum Blutzuckermessen entfällt dadurch und erleichtert den Alltag der Patientinnen und Patienten. Bei Diabetes Typ 1 kommen auch zusätzlich die modernsten Insulinpumpen zum Einsatz. In der Diabetologie stehen uns neue Medikamente und moderne Technologien zur Verfügung, die die Diabetestherapie weiter verbessern.

Was bedeutet Endokrinologie?

Die Endokrinologie befasst sich mit den Erkrankungen der hormon­pro­du­zie­renden Drüsen (Hirnanhangsdrüse, Schilddrüse, Neben­schild­drüsen, Neben­nieren, Bauch­speichel­drüse, Eierstöcke und Hoden).

Was sind Hormone?

Hormone sind wichtige Botenstoffe, die für das richtige Funktionieren des Stoffwechsels verantwortlich sind. Ein Hormon-Mangel/-ausfall oder auch eine Hormon-Überproduktion führt zu Störungen des Stoffwechsels und muss in den meisten Fällen behandelt werden.

Ein interdisziplinäres Netzwerk

Wir arbeiten eng mit der Diabetes- und Ernährungsberatung zusammen und verfügen über eine gute Zusammenarbeit mit  weiteren Fachdisziplinen wie Kardiologie, Angiologie, Nephrologie, Neurologie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Chirurgie und Radiologie. Zudem stehen wir in regelmäßigem Austausch mit den Hausärzten.

Häufige Fragen

Brauche ich eine Zuweisung?

In der Regel ja. Eine Überweisung durch die Hausärztin oder den Hausarzt hilft, Vorbefunde und Therapien optimal zu berücksichtigen.

Wie läuft die Diabetesabklärung ab?

Neben Laborwerten spielen Alltag, Vorerkrankungen und Begleiterkrankungen eine wichtige Rolle. Zur ersten Konsultation sollten auch Blutzuckermessgeräte und allfällige Blutzuckertagebücher mitgebracht werden. Im Rahmen der Sprechstunde werden weitere Abklärungen veranlasst und eine  individuelle Therapie besprochen.

Wie oft sollten Diabetespatientinnen und -patienten zur Kontrolle?

Meist alle 3–6 Monate. Bei Insulinpumpen oder CGM-Systemen können kürzere Intervalle sinnvoll sein.

Kontakt und Anmeldung

Sekretariat Innere Medizin

Tel. +41 55 451 31 01

medizin.sek@spital-lachen.ch

Anmeldung

Montag bis Freitag

08:00 – 17:00 Uhr

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